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Eine Definition der sauberen Produktkennzeichnung oder „Clean Label“ für Lebensmittel. Wie kann ich selbst herausfinden, ob mein Produkt allen Anforderungen der sauberen Kennzeichnung entspricht?

Hintergrund der „Clean Label“ Thematik: Verbraucher wünschen sich Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, deren Zutatenlisten verständlich, leicht lesbar ist und die er für sich selbst interpretieren kann. Daher ist es wichtig, dass der Konsument alle Inhaltsstoffe der Zutatenliste aussprechen kann und auch weiß woher diese Zutat kommt. Natürlich fühlt sich ein Verbraucher ebenfalls sehr viel besser, wenn er weiß, dass er beispielsweise eine Erbsenstärke konsumiert anstatt modifizierte Stärke.

Clean Labelling:

Du fragst dich, ob dein Produkt „Clean Label“ ist? Wenn du alle drei folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, dann entspricht dein Produkt höchstwahrscheinlich den Anforderungen, die Verbraucher an eine saubere Produktkennzeichnung haben:

1. Kann der Verbraucher den Namen der Inhalts- oder Hilfsstoffe aussprechen?
Beispiel: Polyvinylalkohol ist für den Verbraucher sehr schwer auszusprechen, da der Name sehr lang ist. Glukose hingegen ist sehr viel kürzer und somit auch einfacher auszusprechen.

2. Kann der Kunde erkennen, welchen Ursprung der Inhalts- oder Hilfsstoff hat?
Beispiel: Reisextraktmischung – diese Formulierung macht es dem Verbraucher möglich, einen Bezug zum Ursprung der Zutat herzustellen.

3. Fühlt der Verbraucher sich selbst besser, wenn er weiß welchen Inhalts- oder Hilfsstoff er konsumiert?
Beispiel: Wenn der Verbraucher „Reisextraktmischung“ liest fühlt er sich vielleicht viel besser als wenn er „Magnesiumstearate“ liest. Dabei sollte man sich immer die Frage stellen, welche Formulierung eher den Wünschen des Verbrauchers entsprechen.

Um den Verbrauchern diesem Clean-Label-Wunsch erfüllen zu können, müssen unerwünschte Zutaten in Neuformulierungen vermieden und in existierenden Rezepturen ersetzt oder ausgetauscht werden. Da gewisse Zutaten nicht ohne Qualitätseinbußen einfach gestrichen werden können, ist die Herausforderung hier einen gleichwertigen „sauberen“ Ersatz für diese Zutaten zu finden.
Durch Kennzeichnungen auf der Verpackung wie z.B. „frei von synthetischen Farbstoffen“, BIO-Siegeln oder „enthält keine Nanopartikel“ wird der Verbraucher auf die Clean-Label-Zutatenliste aufmerksam, liest sie und versteht diese. Eine solche Kennzeichnung erfolgt auf dem Markt derzeit in verschiedenen Formen, da es bisher noch keine gesetzlichen Regelungen gibt.

– Diese Definition basiert auf Erfahrungswerten und Recherche. –